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FAQ - Durchführung von Antigen-Test zur Eigenanwendung durch Laien (Antigen-Selbsttests) zum Nachweis von SARS-CoV-2

Schüler*innen sowie Lehrkräften und weiteren im Bildungsunternehmen Dr. Jordan Tätigen wird die Möglichkeit zur regelmäßigen, freiwilligen und kostenfreien Durchführung von Selbsttests zum Nachweis von SARS-CoV-2 angeboten. Schüler*innen, die derzeit nicht in Präsenz unterrichtet werden, können den sogenannten Bürgertest, der durch die Coronavirus-Testverordnung des Bundes geregelt wird, kostenfrei nutzen.

Mit der Bereitstellung der erst seit Kurzem sonderzugelassenen und verfügbar gewordenen Antigen-Selbsttests für Schüler*innen, Lehrkräfte und die weiteren Mitarbeiter*innen leistet das Land im Rahmen der Teststrategie einen wichtigen Beitrag für die individuelle Sicherheit und die Eindämmung der Pandemie insgesamt. Die Teilnahme an der Testung ist wünschenswert, aber freiwillig. Es entstehen keine Nachteile, wenn eine Teilnahme nicht erfolgt. Das Testangebot kann nur genutzt werden, wenn eine Einwilligungserklärung vorliegt. 

Die Antigen-Selbsttests werden für Schüler*innen mit Präsenzpflicht einmal pro Woche zu Beginn des entsprechenden Unterrichtstages durchgeführt. Die Räume sind im Bildungsunternehmen Dr. Jordan beschildert. Unsere Lehrkräfte besprechen die Durchführung der Tests mit den Schüler*innen und geben ihnen mündliche Anleitung. Den Test führen die Schüler*innen selbst durch. Er erfordert nur einen kurzen Zeitaufwand von ca. 20 Minuten, wobei davon ca. 15 Minuten aus Wartezeit bestehen.

Der Tupfer muss nicht tief in die obere Nasenhöhle eingeführt werden, sondern nur noch 2 Zentimeter tief in jedes Nasenloch. Diese einfache Anwendung ermöglicht es, dass auch Laien den Test durchführen können. 

Der Test ist grundsätzlich gut unter Anleitung durchführbar. Sollten sich Schüler*innen nicht in der Lage fühlen, den Test selbst durchzuführen, kann die Lehrkraft helfen.

Der verwendete Test „SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test“ wird von dem Unternehmen SD Biosensor hergestellt und von dem Unternehmen Roche vertrieben. Der Test hat eine Sonderzulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu Eigenanwendung durch Laien und wird dort unter dem Aktenzeichen der Sonderzulassung des BfArM 5640-S.025/21 geführt.

Informationen zu diesem Antigen-Selbsttest von Roche finden Sie unter:

https://www.roche.de/patienten-betroffene/informationen-zu-krankheiten/covid-19/sars-cov-2-rapid-antigen-test-patienten-n/.

Der Test wird durch einen einfachen Abstrich im vorderen Bereich der Nase durchgeführt. Das Ergebnis liegt nach einer Wartezeit von 15 Minuten vor.

Hier eine Video-Anleitung:

https://www.roche.de/patienten-betroffene/informationen-zu-krankheiten/covid-19/sars-cov-2-rapid-antigen-test-patienten-n/.

Zu berücksichtigen ist bei der Testdurchführung auch die Temperatur der Testkits und die Umgebungstemperatur. Die Testkits müssen nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, bei der Testung sollte eine Umgebungstemperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius herrschen.

Grundsätzlich nein. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn jemand bei der Durchführung behilflich ist. Zur persönlichen Schutzausrüstung zählen Schutzkittel, Einwegschutzhandschuhe, mindestens FFP-2-Maske zusammen mit einem an der Stirn dicht aufsitzenden Gesichtsschild/Visier, das über das Kinn hinausgeht, oder zusammen mit einer dichtschließenden Schutzbrille.

Schüler*innen dürfen nur dann an der Testung teilnehmen, wenn eine unterschriebene Einwilligungs- und Datenschutzerklärung vorliegt. Darin ist auch festgehalten, dass positive Testergebnisse aufgrund der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes über die Schulleitung an das zuständige Gesundheitsamt schriftlich weitergeleitet werden müssen.

Die Einwilligungserklärungen werden von der jeweiligen Schule zur Schülerakte bzw. zur Personalakte genommen und werden zum Jahresende des jeweiligen Schuljahrs gelöscht. Unterlagen zu den durchgeführten Tests mit personenbezogenen Daten werden tagesbezogen in der Schule in einem verschlossenen Umschlag durch die Schulleitung aufbewahrt und sind 3 Monate nach Testdurchführung datenschutzkonform zu löschen. Davon ausgenommen sind aggregierte Daten ohne Personenbezug, die zur statistischen Erfassung positiver und negativer Testergebnisse geführt werden. 

Wer ein positives Ergebnis erhält, muss sich auch ohne gesonderte Anordnung des Gesundheitsamtes sofort und ohne Umwege nach Hause oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben. Eltern werden sofort benachrichtigt.

Das zuständige Gesundheitsamt informieren wir über ein positives Testergebnis. Anders als für Privatpersonen ergibt sich für das organisierte Angebot von Testungen in der Schule eine Meldepflicht für die Schulleitung aus dem Infektionsschutzgesetz.

Im Fall eines positiven Ergebnisses muss das Ergebnis mit einem PCR-Test überprüft werden (Corona-Quarantäneverordnung). Es muss unverzüglich ein kostenloser PCR-Test durchgeführt werden. Zur Testung kann jede Testmöglichkeit (Arztpraxen, Testzentren in Hessen: https://www.kvhessen.de/coronatests/) genutzt werden. 

Es besteht eine Pflicht, sich für 14 Tage, mindestens bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses des PCR-Tests, abzusondern. Das heißt, man muss sich ständig zu Hause aufhalten, Kontakt zu anderen Personen, auch im Haushalt, möglichst vermeiden und darf keinen Besuch empfangen. Die Frist von 14 Tagen beginnt mit dem Zeitpunkt der Vornahme des ersten Selbsttest-Abstrichs.

Fällt der nach einem Antigen-Selbsttest durchgeführte PCR-Test negativ aus, so ist man mit Erhalt des Testergebnisses automatisch aus der Absonderung entlassen. Bestätigt der PCR-Test die Infektion, verbleibt man in der Absonderung. 

Die Nachtestung erfolgt dann in einem frei wählbaren Testzentrum (Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 116 117) oder in einer Arztpraxis. Die Nachtestung ist kostenfrei.

Die Antigen-Selbsttests stellen einen Baustein zur Erhöhung der Sicherheit bei einer Rückkehr der Schulen zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen dar, können aber keinen absoluten Schutz bieten. Jeder Test stellt nur eine Momentaufnahme dar. Bei einem negativen Testergebnis kann mit einer gewissen Sicherheit die Infektiosität des Getesteten ausgeschlossen werden. Es kann aber dennoch sein, dass man sich in der Frühphase des Infektionsgeschehens befindet und kurze Zeit später ansteckend wird. Zudem ist es möglich, dass Unachtsamkeit bei der Testdurchführung fälschlich zu einem negativen Ergebnis geführt hat. Daher müssen die Basishygieneregeln, zu denen neben dem gebotenen Abstand auch der MNS gehört, beibehalten werden.

Nein. Schüler*innen, Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen dürfen das Bildungsunternehmen Dr. Jordan nicht betreten, wenn sie selbst oder Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, aufweisen.

Auch nach einer überstandenen Erkrankung können die Betroffenen an der Testung teilnehmen. 

Der Antigen-Selbsttest ist einem verschlossenen Plastikbeutel oder einer verschlossenen Mülltüte im Restmüll entsorgen.

Ihre Fragen extern beantwortet das Hessische Kultusministerium unter https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/aktuelle-informationen-zu-corona; für direkte Fragen sind unsere Covid-Beauftragten zuständig: Frau Sabine Bodtländer (E-Mail: bodtlaender@pr-ick.de, Telefon: 0661 90272-300) und Herr Karsten Aßmann (E-Mail: k.assmann@bu-jordan.de, Telefon: 0661 90272-300). 

Infos in Anlehnung an das Hessische Kultusministerium.

Für die Richtigkeit:

Fulda, 29.03.2021

Prof. Dr. Lothar Jordan                                Peter Vater

Vorstand|Direktion                                          Direktion


Quelle: Kultusministerium Hessen, 25.03.2021, 10:31 Uhr

Stand: 29.03.2021 | WW